Notenblog

Tägliche Texte

03.09.2010

Oh, es sieht hier ja so anders aus. Ja, und das kam so:
Meinen letzten liebevoll programmierten Anreiz mehr zu schreiben nannte ich “diary”, nach dem Wort für Tagebuch. Dann wollte ich Kommentare integrieren und weil ich da ein paar Designideen suchte, installierte ich mehrere Wordpress-Themes, die mit dem Wort “diary” in Verbindung zu bringen waren.
Dann löschte ich die Themenvorlagen, die mir nicht gefielen. Darunter auch mein eigenes Theme. Nein, natürlich habe ich keine Sicherheitskopie davon, wer ist denn auch schon so blöd und löscht seine wichtigen Dateien, dafür gibt es doch Rückfragen vom System. Was dann gut funktioniert, wenn nicht Internetverbindung und System mit so viel Rechnen beschäftigt sind, dass sie Eingaben verzögert behandeln. Da war dann der Theme-Ordner erschreckend leer. Deshalb habe ich jetzt schnell ein anderes Theme aktiviert, was mir ansatzweise zusagt.

Erst wollte ich ein neues Theme von Grund auf neu programmieren, dazu fehlt mir aber die Lust, also suche ich jetzt DAS Theme, das ich dann to den bones strippe.
Ich habe also für heute eine spannende Abendbeschäftigung. Ist auch gut, es war wieder Musicalprobe. Wobei ich heute punkten konnte mit dem Wissen über einige Musikpersönlichkeiten für Kenner. Man möchte jetzt doch wieder mit mir sprechen und meine Meinung hören.

Bis morgen
Steffen

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02.09.2010

Ping! Des Einen Tagesthema und Erfüllung des Wunsches nach Aufmerksamkeit im mehr oder weniger öffentlichen Rahmen wirkt auf mich innert Sekunden eher langweilig. Ich finde auch dort die Leute, die ich ohnehin treffe; die Leute, die mir Neue Musik näherbringen könnten sind auch hier nicht vertreten. Also eher duchschnittliches sozialgenetzwerke. Ähnlich wie beim IKEA-Katalog ist das Desinteresse an neuen Apple-Musik-Abspielgeräten wohl eine Zeichen des vollständigen Greisentums. Kann ich mit Leben.
Das Wetter ist nicht ganz so bunt, wie die neuen iPods, aber auch nicht so nass, wie der Wetterdienst noch gestern behauptete. Plane für mittags sogar einen Ausflug in die Innenstadt.
Gesagt, getan. Ich kaufe einen Colt, Holster, Munition, Cowboyhut und ein Halstuch. Mit dem beigelegten Sheriffstern kann ich nun jederzeit entscheiden, ob ich Guter oder Böser sein möchte. Zumindest bis alles am Geburtstag des Superneffen verschenkt wird.

Lange angekündigt und nun wahr: Ich habe Kommentare installiert. Die müssen nur noch en wenig angehübscht werden, aber das soll ich wohl in der nächsten Woche schaffen. Das bringt auch das Theme “Kurier” voran. Ich will morgen was lesen, Leser!
Außerdem Walnussbrot gekauft und Conte-Käse (oder so ähnlich). Ich werde berichten, ob’s schmeckt. Gut schmeckt zum Abendbrot Streußelkuchen. Da singt’s sich abends doch gleich viel süßlicher.

P.S.: Ganz rotzig endet dann der Tag, wenn man sein liebevoll programmiertes Theme komplett löscht, keine Sicherungskopie hat und auf die schnelle auf ein Fremdtheme zurückgreifen muss. Das hier geht ja ganz gut, aber ich habe wohl einen Grund, mit dem Wort <html> etwas neu zu beginnen.

Bis morgen
Steffen

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01.09.2010

Das ist so ein Tag, wo man hofft, dass die Blende im Hirn zuverlässig funktioniert und man morgen alles vergessen hat. Falls Morgen nicht wieder so anfängt. Das geht mit dem Wetter los und der Rest ist auch grau und trübe. Morgen kommt dann hoffentlich die seit Tagen angekündigte Sonne.

Warum mir das Wetter so wichtig ist? Nun, das hier ist ein Tagebuch, da kann man das mal protokollieren. Außerdem bin ich Radfahrer, da erlebt man Wetter unmittelbarer als im Auto. In diesem Jahr finde ich das Wetter auch sehr auffällig, der Gedanke, dass uns die Klimaveränderungen erreichen drängt sich mir auf.

Weiter im Tag: Gestern vergaß ich Brot aufzutauen, d. h. heute muss ich mit einem belegten Brötchen vom Bäcker vorlieb nehmen. Klingt gut, ist aber pappig-fett. Das hebt die Stimmung ja ins Unermessliche.
Über die Stimmung der Schüler bei Regenwetter reden wir jetzt mal nicht.
Wenigstens klappt die weitere Planung für die Musical-Auftritte am Wochenende. Dabei bin ich vom letzten Musik-Wochenende noch nicht wieder restauriert.

Auf Twitter war heute großer “Entfolgt Notenblog”-Tag. Zur Rache habe ich alle mit Reklameverdacht blockiert. Es sollen ja auch nur die allerwertesten Verfolger übrig bleiben.

Um den leicht sonnigen Abend besser zu gestalten plane ich richtiges Abendessen: Nudeln mit Pesto. Zur Abrundung vielleicht Salat und Weißwein. Abschließen werde ich mit Posaune spielen und Bier trinken. Klingt gut, finde ich.

Bis morgen
Steffen

1 Kommentar

31.08.2010

August, du kleiner Schelm, lässt du tatsächlich noch ein wenig Sonne in unser Herz, damit wir dich nächstes Jahr wieder erwarten wollen?! Ob dein Freund September sich damit einführt, uns trunken macht, um dann in Sturm und Drang umzuschlagen. Oh, wehe uns armen Gestalten, was tut die Natur uns nur an.
So ein Sonnentag kann einen fertig machen. Morgens muss man noch Handschuhe tragen, mittags sitzt man im Pulli an der Kaffeebude draußen, abends ist man erkältet. Und doch ist die Laune gut, der Körper überschwemmt von soleil ausgelösten Glückshormonen. Die Arbeit lässt sich wieder überschauen und es hat Zeit zum Internetz vollschreiben, der mittägliche Italiener ist in Weißweinausschüttlaune und so gehe ich den Tag genüsslich an.
Ganz wichtig: Ich habe keinen Geburtstag vergessen, nur zum Anrufen hat’s nicht gereicht. Aber über so SMS freut man sich ja am meisten.

Nachmittags Zaha Hadids Bauten noch langweiliger gefunden. Positive Rückmeldung zum Eintrag gestern bekommen und gefreut. Irgendwann, wenn dieses Tagebuch hier ein echter Blog ist, gibt’s auch mal Kommentare. Vielleicht. Eventuell.
Ein kleines Abendessen gibt es heute nur, Brot&Spiele. Dann Musik, diesmal mit den (meist) netten Leuten. Bald ist Konzert, also bin ich vor jeder Probe aufgeregt.

Bis morgen
Steffen

30.08.2010

Es ist diese Sicherheit, mit der die Leute agieren, die mich immer wieder beeindruckt.
Bei verschiedenen Gelegenheiten trifft man Leute, soll oder will mit denen ein Projekt machen, zusammen arbeiten oder auch nur ein Gespräch führen. Oft trifft man dabei auf sehr spannende Menschen, die wirklich etwas zu sagen haben und von denen man lernt. Mit der Hoffnung ausgestattet, dass viele Menschen so reflektiert sind und man von ihnen lernt, begegne ich dann Personen, die erzählen, was sie alles sind und können. Ich bin dann beeindruckt und warte auf den Lernerfolg.
Es wird allerlei besprochen, verabredet und behauptet und nach einiger Zeit und reiflicher Überlegung werde ich immer enttäuschter, denn alles Sein und Können ist eben nur behauptet und nicht zur Nachahmung empfohlen. Auf vorsichtig oder derb angebrachte Kritik reagieren diese Personen dann oft unbeherrscht und mit jener Überzeugung, mit der sie auch ihre Ansichten äußern und die keinen Widerspruch zulässt.
Natürlich kann man sich psychologisch bewandert geben und verständnisvoll die schwere Belastung dieser Selbstdarsteller bemitleiden; es ist nicht einfach, wenn man sich nie geliebt oder verstanden fühlt.
Natürlich weiß ich auch, was die Ursache eines Minderwertigkeitskomplexes sein kann und wie man diesen zu kompensieren versucht. Ich verstehe Unsicherheit und weiß, dass die wirklich Guten ja nicht so angeben und menschlich&sozial Kompetent sind. Außerdem haben’s Musiker auch nicht leicht und/denn es gibt immer einen besseren.

Aber anstatt mich zu nerven: Geht doch mal zu einem, der dafür Geld nimmt, euer Betragen zu ertragen. Ich möchte doch einfach nur Spaß an Arbeit und Musik haben, ihr Sche&$§drecks??Fiiiiep, dann habe ich auch kein Problem damit, euch nur hinterherzuräumen.

Bis morgen
Steffen